Es ist aus: Die ehe­ma­lige ​First Lady“ des deut­schen Fuß­balls, Monika Vogts, und ihr Mann Berti haben sich getrennt. Was zunächst nur für die Bou­le­vard­blätter inter­es­sant war, dürfte jedoch auch weit rei­chende Kon­se­quenzen haben – zumin­dest für den schot­ti­schen Fuß­ball.

Eigent­lich galt die Ehe des Ter­riers mit der ehe­ma­ligen Ste­war­dess als per­fekt. Die beiden hatten sich 1974 ken­nen­ge­lernt, im Jahr 1979 gehei­ratet. 24 lange Jahre beglei­tete Monika ihren Mann, stärkte ihm den Rücken, küm­merte sich um die Körbe voller Fan­post – und bewies in der Ver­gan­gen­heit vor allem ein gol­denes Händ­chen bei der Aus­wahl der Natio­nal­spieler.

Denn Monika war es, die Deutsch­land zum Euro­pa­meister 1996 machte. Sie gab ihrem Gatten den ent­schei­denen Tipp, den form­schwa­chen Oliver Bier­hoff doch mit zur EM-End­runde nach Eng­land mit­zu­nehmen. Diese Ent­schei­dung sollte sich aus­zahlen: Olli sorgte mit seinen zwei Tref­fern im End­spiel gegen Tsche­chien für den Titel­ge­winn.

Nun mag man spe­ku­lieren: Wieso können die Schotten auf einmal Fuß­ball spielen? Warum haben sie den Deut­schen das Leben in der EM-Qua­li­fi­ka­tion so schwer gemacht?
Schuld ist, na klar, Frau Vogts. Sie hatte wie 1996 wieder einmal ihre Hände im Spiel. Barry Fer­guson, Kenny Miller, James McFadden: Alles Namen, die vor wenigen Monaten noch unbe­kannt waren. Das hat Berti sogar am Wochen­ende in einem Inter­view bestä­tigt. Ent­deckt wurden sie aber natür­lich von Monika Vogts. Wir wissen ja aus eigener Erfah­rung, welch gol­denes Händ­chen sie besitzt.

Bleibt zu hoffen, dass Rudi Völ­lers Ehe­frau Sabrina für die Euro­pa­meis­ter­schaft 2004 ähn­lich hell­se­he­ri­sche Fähig­keiten mit­bringt. Carsten Jan­cker, Alex­ander Zickler, Gerald Asa­moah oder gar Ulf Kirsten? Wir sind gespannt, wen Team­chefin Sabrina Völler für die EM nomi­niert.
Und üben schon mal kräftig: ​Es gibt nur eine Sabrina Völler!“