Am 21. September kurz nach 23 Uhr griff Jens Lehmann zum Handy und schrieb: „Es ist nicht möglich, dort Strom zu stehlen mit einem Elektroauto.“ Eine Nachricht auf Twitter, die Fragen aufwarf. Wo war „dort“ und wer hatte versucht, „Strom zu stehlen mit einem Elektroauto“? Ein Blick in die Boulevardzeitungen brachte Klarheit, dort wurde nämlich der Verdacht formuliert, Lehmann habe sich in den vergangenen Jahren am Münchner Flughafen des unter Parkhauswächtern wohlbekannten „Schrankentricks“ bedient und sei im Windschatten eines anderen Autos ohne Bezahlvorgang aus dem Parkhaus gehuscht. Zudem habe Lehmann seinen Hybrid-Porsche im Parkdeck 20 mit Strom betankt, den anschließenden Bezahlvorgang allerdings für optional gehalten. Was aber nicht stimmen kann, denn Experten wissen, es ist nicht möglich, dort Strom zu stehlen mit einem Elektroauto.