Wer kann sich nicht an den vom Fuß­ball­gott unge­rech­ter­weise bevor­zugten Klas­sen­ka­me­raden erin­nern, der im Sport­un­ter­richt immer zuerst ins Team gewählt wurde? Solche Momente des Tri­umphs kennt scheinbar auch Johan Nees­kens und freut sich die­bisch. Dem Zehner, der Diego Mara­dona sein könnte, wenn er nicht so dünn wäre, wird es nach etli­chen

Über­re­dungs­ver­su­chen zu dumm, er stellt auf stur und packt an: »Du bist ab jetzt bei uns.«
Welch Pech für den Hol­länder, dass Schieds­richter Gonella den Spiel­ver­derber mimt und was dagegen hat. Nees­kens musste das Finale in Buenos Aires in Oranje zu Ende Spielen und verlor mit 1:3. Hätte er nur dem Ruf des spä­teren Dop­pel­tor­schützen Mario Kempes folgen dürfen, dann gäbe es heute wenigs­tens einen nie­der­län­di­schen Fuß­ball­welt­meister.